Das große M: Ruhrbahn eröffnet Mobilstationen in Essen

Viele Menschen wollen heute flexibel, schnell und umweltbewusst unterwegs sein und kombinieren dazu verschiedene Verkehrsangebote wie Fahrrad, Bus und Bahn oder Car- und BikeSharing. Aus diesem Grund hat die Ruhrbahn in diesem Jahr zwei Mobilstationen in Essen eröffnet – weitere sollen folgen. Was sind die Aufgaben von Mobilstationen und worin liegt der Nutzen für den Kunden?

Die Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsangebote ist die Kernaufgabe von Mobilstationen: Neben dem ÖPNV stehen an diesem Ort weitere öffentlich zugängliche Verkehrsangebote wie Leihfahrrad, CarSharing und Taxi zur Verfügung. Zudem findet man u.a. sichere Abstellmöglichkeiten für das eigene Fahrrad sowie eine hilfreiche Übersicht aller Mobilitätsangebote in der Nähe.

Bester Mobilitäts-Mix

Dieser angebotene Mobilitäts-Mix macht es dem Kunden entsprechend einfach und komfortabel: Mit der Straßenbahn in die Innenstadt, mit dem CarSharing-Auto zum Einkaufen, mit dem Leihfahrrad einen Ausflug machen oder mit dem Fahrrad von zu Hause zur Haltestelle, es sicher abstellen, mit dem Bus weiter ans Ziel…

Wichtig ist dabei vor allem der Wunsch der Verkehrsteilnehmenden nach größtmöglicher Flexibilität. So wird das Angebot sinnvoll ergänzt durch eine gut funktionierende App: Mit Essen Mobil auf dem Smartphone erhält der Fahrgast zu allen Verkehrsmitteln Informationen und die Möglichkeit, Tickets zu kaufen oder beispielsweise Leihfahrräder und CarSharing-Fahrzeuge zu buchen.

Mobilität der Zukunft

Den Bau von Mobilstationen lobte auch Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 bei der Eröffnung der zweiten Mobilstation am Verkehrsplatz Steele Mitte September:

„Unkompliziert und klimafreundlich – so sieht sie aus, die Mobilität der Zukunft: Alternative Antriebe, eine intelligente Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsmittel und das sogenannte ‚Sharing‘ gewinnen zunehmend an Bedeutung. Dass in Essen nun die zweite Mobilstation eröffnet wird, zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.“

Vorreiter im VRR

In einem Pilotprojekt der Ruhrbahn werden mehrere Mobilstationen an zentralen Orten entwickelt. Die erste Mobilstation am Landgericht wurde bereits im Juli eröffnet – und wurde von Anfang an gut angenommen und genutzt. Allein am Verkehrsplatz Steele, wo die zweite Mobilstation im September eröffnet wurde, gibt es täglich 20.000 Ein-, Aus- und Umstiege – ein CarSharing-Angebot gab es in Essen-Steele vorher nicht.

Auch wer regelmäßig Bus und Bahn fährt benötigt ab und zu ein Auto oder ein Fahrrad. Wie hier an der (H) Landgericht, stehen an den Mobilstationen u.a. CarSharing-Fahrzeuge und Leihfahrräder zur Verfügung.

Lückenlose Reisekette

Statt starr an einem Verkehrsmittel verhaftet zu sein, entscheiden Nutzer immer häufiger nach rationalen Kriterien und persönlichen Präferenzen, welches Verkehrsmittel sie für einen Weg benutzen (Multimodalität). Nachhaltige Mobilität wiederum führt zu weniger Umweltbelastung und verbessert die Lebensqualität in den Städten. Die beiden Ruhrbahn-Geschäftsführer Michael Feller und Uwe Bonan betonen die Vorteile für die Fahrgäste:

„Unsere Kunden wünschen sich eine auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene und maßgeschneiderte Mobilität. Mit den Mobilstationen wollen wir unseren Fahrgästen gemeinsam mit unseren Partnern eine optimierte und lückenlose Reisekette für alle Mobilitätszwecke als echte Alternative zum eigenen Auto anbieten.“


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Gaby Renz

Gaby Renz

24.10.2017