Das YoungTicketPLUS – Viel Ticket für wenig Kohle

Ziemlich genau ein Jahr ist es jetzt schon her, dass ich mit 17 anderen angehenden Auszubildenden um kurz vor acht vor dem Erzhof, dem Verwaltungsgebäude der Ruhrbahn, stand und darauf gewartet habe, dass der erste Ausbildungstag endlich losgeht. Wer ich bin? Ich bin Leonie, 20 Jahre alt und mache seit September letzten Jahres meine Ausbildung zur Industriekauffrau. In Zukunft werdet ihr hier noch häufiger von mir und meiner Zeit als Auszubildende bei der Ruhrbahn lesen. Ich blogge jetzt hier mit und löse Tom ab, der nun kein Azubi mehr ist. Und ich möchte euch gerne meine Ausbildungszeit bei der Ruhrbahn durch die Azubi-Brille zeigen.

Der eine oder andere hat sich zu Beginn seiner Ausbildung sicher die Frage gestellt, wie er jetzt tagtäglich zur neuen Arbeitsstelle kommt. Ich musste mir die Frage nicht stellen. Die Ruhrbahn hat mich schon in meiner Schulzeit jeden Tag sicher und meistens pünktlich zur Schule gebracht. Also: Wieso jetzt nicht auch zur Arbeit?

Was kann das YoungTicketPLUS?

Als Schülerin hatte ich das SchokoTicket in der Tasche. Jetzt bekomme ich von meiner Firma – zusätzlich zu meinem Azubi-Gehalt – das YoungTicketPLUS. Das gibt es für Auszubildende, für Praktikanten, Teilnehmer an einem Freiwilligendienst, Berufsschüler und Volontäre. Mit dem YoungTicketPLUS fährt man immer in der Preisstufe D. Trotzdem finde ich das noch super günstig. Für 59,95 Euro ist man als Auszubildender im kompletten VRR-Gebiet mobil. Das ist preislich natürlich ein großer Vorteil gegenüber den normalen Tickets, die in der Preisstufe A bei 67,13 Euro anfangen.

Ich komme selbst jeden Tag mit Bus und Bahn zur Arbeit. Obwohl es schon mal nervig sein kann, an einen Fahrplan gebunden zu sein, der mir auch das ein oder andere Mal einen dicken Strich durch meine Zeitplanung gemacht hat, bin ich sehr dankbar, dass ich das Ticket habe. Nicht zuletzt, weil das Einparken nicht zu meinen allergrößten Stärken gehört und ich mir so die lästige Parkplatzsuche erspare. Und ich auf die viel zu vollen Straßen im Berufsverkehr sowieso keine Lust habe.

Das YoungTicketPLUS bekommst du zum Beispiel in den KundenCentern der Ruhrbahn.

Aber das bedeutet ja noch längst nicht, dass man das YoungTicketPLUS nur für den Arbeitsweg nutzen kann. In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit in der Katholischen jungen Gemeinde – einem Kinder- und Jugendverband. Und wenn man mit so vielen Kindern unterwegs ist wie wir, dann ist der ÖPNV immer die bessere Wahl als das Auto. Dass da nicht jeder ein Ticket besitzt, ist für mich kein Problem. Jedenfalls nicht in der Woche nach 19 Uhr und ganztägig am Wochenende. In diesem Zeitraum ermöglicht mir mein YoungTicketPLUS die Mitnahme einer weiteren Person. Apropos Mitnahme: auch an diejenigen von euch, die viel und gern mit dem Rad unterwegs sind, wird gedacht. Mit dem Ticket ist es möglich, sein Fahrrad mit in den Bus oder die Bahn zu nehmen.

Bike- und CarSharing vergünstigt nutzen

Wer kein eigenes Fahrrad hat, der hat die Möglichkeit, vergünstigt an ein Leihrad von metropolradruhr zu kommen. Du sparst dir die Anmelde- und Monatsgebühr von 48 Euro und fährst die ersten 30 Minuten jeder Fahrt komplett kostenlos. Ab der 31. Minute kannst du dann für einen Euro pro halbe Stunde fahren. Und noch etwas: Selbst wenn du mit unseren Bus- und Bahnlinien gut und sicher durch den Alltag kommst, gibt es Situationen, in denen du einfach ein Auto brauchst. Als Abo-Kunde der Ruhrbahn Essen und Mülheim geht das sehr günstig, ohne Anmelde- und Monatsgebühr. Du sparst 19 Euro Anmeldegebühr, 60 Euro Monatsgebühr und bezahlst lediglich die anfallenden Zeit- und Kilometerkosten. Vielleicht stehst du ja auch bald vor der Wahl: Auto oder Ticket? Dann kann dir mein Artikel bei deiner Entscheidung vielleicht helfen.

Komm gerne auf uns zurück, wir freuen uns auf dich! Wenn ich dich neugierig gemacht habe und dir das hier noch nicht ausreicht, dann findest du hier noch ein paar mehr Infos: young.ruhrbahn.de/

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Leonie Blazejczak

Leonie Blazejczak

02.10.2018