Neue Auszubildende bei der Ruhrbahn – 23 Mal „Herzlich Willkommen“

 „Puh, ganz schön viele!“ – das war mein erster Gedanke,  als unsere neuen Azubis an ihrem ersten Tag nach und nach in der Ruhrbahn-Zentrale im Erzhof eintrafen. Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, an dem ich mich an ihrer Stelle befand. Zwei Jahre ist es jetzt her, dass ich mich im Sitzungszimmer in der vierten Etage eingefunden habe. Aufgeregt und zugleich neugierig auf das, was die nächsten drei Jahre auf mich zukommen würde.

Und ebenso werden sich wohl auch die Auszubildenden des ersten Lehrjahres gefühlt haben. Aufgeteilt nach ihren Ausbildungsberufen sitzen sie an Gruppentischen im Sitzungszimmer des vierten Stockwerks im Erzhof. Vertreten sind sowohl kaufmännische als auch gewerblich-technische Ausbildungsberufe.

Die Ausbildungsberufe bei der Ruhrbahn:

Begrüßt werden sie durch eine ganze Reihe wichtiger Personen des Unternehmens. Die beiden Geschäftsführer Michael Feller und Uwe Bonan, Betriebsratsvorsitzenden Ahmet Avsar und Dirk Hoffmann, Personalchefin Nicole Junghans und die Ausbilder. Niemand lässt es sich  nehmen, unsere „neuen“ willkommen zu heißen. Im Anschluss an die Begrüßungsreden beobachte ich schon wie neben gemeinsamem Frühstück und Fototermin die ersten Bekanntschaften geschlossen werden.

Ich habe bei unserer Ausbilderin nachgefragt

Passend zum Thema habe ich mit unserer Ausbilderin Alexandra Ruge gesprochen. Frau Ruge hat 2009 selbst ihre Ausbildung zur Industriekauffrau bei der damaligen EVAG begonnen und im Winter 2011/2012 abgeschlossen. Vier Jahre nach Beginn landete sie dann wieder zurück in der Ausbildung – diesmal jedoch als Sachgebietsleitung.

Alexandra Ruge, Ausbilderin bei der Ruhrbahn

In diesem Jahr haben sich 23 Auszubildende in sieben verschiedenen Ausbildungsberufen im Bewerbungsverfahren durchsetzen können und einen Ausbildungsvertrag bei der Ruhrbahn unterschrieben. Dabei sind wir bei Weitem nicht der einzige Ausbildungsbetrieb in der Region. Was hebt uns also von anderen Unternehmen ab? „Unsere Ausbildung ist sehr projektorientiert“, berichtet mir Frau Ruge.

Eine abwechslungsreiche Ausbildung

„Während der Ausbildung haben die Azubis die Möglichkeit an verschiedenen Projekten teilzunehmen wie zum Beispiel dem „Azubi-KundenCenter“ oder dem „Ehrenamt Projekt“. Außerdem ist auch unsere gewerblich-technische Ausbildung sehr praxisnah.“  In den ersten fünf Monaten bekommen die Azubis noch ihre Grundausbildung in der Lehrwerkstatt. Direkt danach werden sie schon auf die Bereiche losgelassen und dürfen dort echte Erfahrungen sammeln. Sie lernen also von Beginn an, verantwortungsbewusst zu handeln.

Für viele, die jetzt in die Bewerbungsphase gehen, sind das die ersten Berührungspunkte mit der großen Berufswelt. Daher meine Frage, wie solch ein Auswahlverfahren eigentlich abläuft? „Die Bewerbungen gehen entweder per Mail oder auf dem Postweg bei uns ein. Zunächst einmal werden sie gesichtet. Sobald genügend Bewerbungen eingegangen sind, wird eine Vorauswahl getroffen und zu einem Einstellungstest eingeladen.

Für die Besten des Tests folgt ein Vorstellungsgespräch und wer auch da überzeugen kann, bekommt eine mündliche Zusage. Zum Schluss müssen nur noch Betriebsrat und Betriebsarzt zustimmen und dann kann der Ausbildungsvertrag unterschrieben werden“, schildert mir Frau Ruge.

Zum Schluss brennt mir noch eine letzte Frage unter den Nägeln:  Welche Eigenschaften muss ein zukünftiger Auszubildender mitbringen? „Unterschiedliche Eigenschaften! Und er sollte offen sein und keine Scheu haben Fragen zu stellen. Ein wenig Selbstständigkeit sollte er schon mitbringen und Lust haben etwas Neues zu lernen.“ 

Ich wünsche allen, die in diesem Sommer eine Ausbildung begonnen haben, eine spannende Zeit. Für alle, die noch nicht versorgt sind: Wir suchen auch für das nächste Jahr wieder Auszubildende:

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Leonie Blazejczak

Leonie Blazejczak

24.09.2019