Im EVAG Labor: Die App, die mich an die Hand nimmt – Teil 2

DSC_3191Bluetooth ist die Voraussetzung, um von den Sendern unterirdisch in einem Bahnhof erfasst zu werden. Deshalb aktiviere ich es im iPhone – denn in der Grundeinstellung ist es grundsätzlich deaktiviert. Ich starte die Test-App.

Als erstes bestimme ich meine Laufeigenschaft:

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Ich gebe meine Startadresse und mein Ziel ein – Los geht’s, die App nimmt mich ab jetzt an die Hand…

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Ich entscheide mich für eine Fahrbeziehung. Alle Daten werden angezeigt, grün hinterlegt, ist die Zeit, in der meine Bahn kommt.

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Im iPhone lässt sich durch eine Wischbewegung nach rechts ein weiteres Menü öffnen, dargestellt durch den kleinen grauen Pfeil. Der ober- und unterirdische Fußweg wird angezeigt.

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Die große Kompassnadel leitet mich. Der blaue Punkt in der Karte bin ich. Würde ich von der roten Linie abweichen, würde mich eine Vibration des Handys, die Sprachausgabe oder ein akustisches Signal warnen. Das sind standardisierte Hilfsmittel, um mobilitätseingeschränkten Personen zu helfen. 

 

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Ich habe den Bahnhof Rüttenscheider Stern erreicht. Analog zu einem Navigationsgerät wird auf Bild umgestellt. Das Signal erkennt meine vermutete Handlung: Text- und Sprachausgabe deuten an, dass ich vorhabe, den Bahnhof zu betreten.

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Sobald ich den Bahnhof betrete, erfassen mich Sender und kommunizieren über Bluetooth / iPhone. Gleiches Szenario: ein Bild des Bahnhofs erscheint; meine nächste mögliche Handlung wird angezeigt.

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Ich erreiche den Aufzug. Da ich in meinen Fahrteinstellungen zu Beginn „Mobilitätseingeschränkt“ angehakt habe, wird mir der Aufzug als beste Möglichkeit den Bahnsteig zu erreichen, angezeigt.

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Ich habe mein Ziel erreicht.

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Mein Fazit: Die geführte Tour zum und in den Bahnhof zum Gleis funktionierte einwandfrei.

Wie geht es jetzt weiter? Wir befinden uns noch immer im Testmodus. Es gibt zwar nur noch geringe Anpassungen, aber auch noch weitere Stufen. Konkret denken die Entwickler daran, dass weitere Fahrzeuge und Bahnhöfe mit der entsprechenden Hardware ausgestattet werden. Dann gibt es weitere Tests, bei denen wir die Kommunikation zwischen App und Fahrzeug abstimmen müssen.

Ich bleibe dran…

Die EVAG plant diese App im ersten Schritt für die Betriebssysteme iOS und Android. Windows Phone wird folgen. Die App mit Out- und Indoor-Navigation wird es im ersten Wurf auch nicht für das gesamte Via-Gebiet geben, sondern zuerst für Essen – hier, in der ersten Ausbaustufe, auch noch nicht für alle Bahnhöfe.

Aber gut Ding will Weile haben, so heißt es ja. Ich bin auf jeden Fall wieder im Erzhof angekommen.

 

 

 

 

 

 

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Jens Kloth

Jens Kloth

08.12.2015